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Newsletter »Servicestelle Validierung« Ausgabe 02/2026

1. Servicestelle Validierung aktuell

(C)2026 Servicestelle Validierung

Verlängerung des Projekts „Servicestelle Validierung“ um weitere zwei Jahre

Unser Projekt „Servicestelle Validierung“ wird bis zum 31.10.2028 verlängert. Wir freuen uns sehr, dass wir die Kammern/zuständigen Stellen weiterhin tatkräftig bei der Umsetzung von Validierungsverfahren begleiten und unterstützen dürfen.

In den ersten knapp zwei Jahren konnten wir gemeinsam mit den Kammern/zuständigen Stellen bereits einiges bewegen. Der Struktur- und Netzwerkaufbau schreitet weiter voran und bundesweit werden zunehmend Praxiserfahrungen mit der Durchführung des gesetzlichen Validierungsverfahrens gesammelt. Daran möchten wir anknüpfen, unsere Produkte und Angebote im Einklang mit der Umsetzungspraxis weiterentwickeln und uns noch tiefer in verschiedene Aspekte des Verfahrens einarbeiten.

Unser herzlicher Dank gilt allen Kammern/zuständigen Stellen für die engagierte, vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, den gemeinsamen Weg für zwei weitere Jahre fortzusetzen.

Präsenztreffen der Servicestelle Validierung in Münster: Gemeinsam Bilanz ziehen und Perspektiven entwickeln

Zweimal im Jahr treffen sich die Projektpartner der Servicestelle Validierung zu einem persönlichen Austausch. Sie kommen dazu aus ganz Deutschland zusammen. Im Fokus steht dabei die Bestandsaufnahme der entwickelten Produkte, Unterstützungsangebote und Arbeitsergebnisse der vergangenen Monate. Gemeinsam reflektieren wir, welche Angebote wir bereits erfolgreich umsetzen konnten, wie diese in der Validierungspraxis genutzt werden und bei welchen Themen weiterer Unterstützungs- und Entwicklungsbedarf bei den zuständigen Stellen besteht.

Seit gut eineinhalb Jahren werden auf gesetzlicher Grundlage Validierungsverfahren in den Kammern durchgeführt. Dabei konnten bereits vielfältige Praxiserfahrungen gesammelt und wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Genau hier setzten wir beim vergangenen Treffen im Juli in Münster an. Wir tauschten uns intensiv über die aktuellen Entwicklungen bei der Umsetzung von Validierungsverfahren in den Kammern aus. Herausforderungen und Lösungsansätze wurden zusammengetragen und diskutiert, um unsere Unterstützungsarbeit bedarfsgerecht anzupassen sowie unsere Produkte und Angebote gezielt weiterzuentwickeln. Der fachliche Austausch ermöglichte es uns, wichtige Handlungsfelder zu identifizieren und die Weichen für die kommenden Monate zu stellen.

Gastgeber des Treffens war dieses Mal die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster, einer der Projektpartner im Verbund. Neben den Arbeitsphasen erhielten wir auch einen Einblick in die praktische Bildungsarbeit vor Ort. Bei einer Besichtigung der Werkstätten des Bildungszentrums für Garten- und Landschaftsbau konnten wir interessante Eindrücke gewinnen und die vielfältigen Ausbildungs- und Arbeitsbereiche in diesem spannenden Berufsfeld kennenlernen.

Das Präsenztreffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung unserer Unterstützungsangebote ist. Die gewonnenen Erkenntnisse und vereinbarten Schwerpunkte bilden eine wichtige Grundlage für die künftige gemeinsame Arbeit.

2. Aus der Arbeit vor Ort: Premieren sind immer etwas Besonderes

v.l. Validierungsteilnehmer mit Feststellerin und Feststeller // (C)2026 IHK Halle-Dessau

v.l. Validierungsteilnehmer und Feststellerin // (C)2026 IHK Halle-Dessau

Validierungsverfahren im Referenzberuf „Chemikant/-in“ bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau

Bei der IHK Halle-Dessau wurden im April 2026 die bundesweit ersten beiden Validierungsverfahren im Beruf Chemikant/-in erfolgreich abgeschlossen. Für alle Beteiligten war dies eine besondere Situation: für die Teilnehmer und ihren Arbeitgeber, für das Feststellungstandem und auch für die Mitarbeiterinnen der IHK.

Da ihr Arbeitgeber Produktionskapazitäten ins Ausland verlagern musste, suchte dieser nach Möglichkeiten, seinen Mitarbeitern den Übergang in ein neues Arbeitsverhältnis zu erleichtern und ihnen auch in dieser Situation Wertschätzung entgegenzubringen. Im Rahmen der Beratung durch die Aus- und Weiterbildungsberaterin der IHK Halle-Dessau wurde das Validierungsverfahren als Option vorgestellt. Da hierbei der Fokus auf der praxisorientierten Feststellung der beruflichen Kompetenzen liegt, entschieden sich Herr Löber und Herr Rabe für dieses Verfahren. Ihr Arbeitgeber unterstützte sie nicht nur bei der Vorbereitung, sondern übernahm auch die Kosten.

Während die beiden Teilnehmer ihre Antragsunterlagen zusammenstellten, liefen innerhalb der Kammer bereits die berufsspezifischen Vorbereitungen. Mit Frau Hippe und Herrn Borck konnten eine erfahrene Prüferin und ein erfahrener Prüfer als Feststellungstandem gewonnen werden. In einer Workshopreihe wurden sie geschult und erarbeiteten anschließend mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz gemeinsam den Validierungsstandard sowie in der Folge die Aufgaben und Unterlagen für die Feststellung. Damit war die IHK optimal auf ihre ersten Validierungsverfahren vorbereitet.

Nach der Antragszulassung wurden die beiden Teilnehmer zu einem Vorgespräch eingeladen. Da die Produktionsanlagen des Arbeitgebers für die Validierung nicht mehr zur Verfügung standen, fand das Vorgespräch direkt im Technikum eines Weiterbildungsträgers statt, in dem später auch die Feststellung durchgeführt wurde. Frau Hippe und Herr Borck erläuterten den Teilnehmern die Anforderungen der Feststellung und gaben ihnen Literaturhinweise sowie Tipps zur individuellen Vorbereitung. Zudem wurden die chemischen Anlagen besichtigt und den Teilnehmern die Gelegenheit gegeben, diese kennenzulernen und sich in ihre Bedienung einzuarbeiten.

Die beiden Feststellungen fanden jeweils an einem Tag statt. Beide Teilnehmer bekamen zwei Arbeitsaufgaben. In der ersten Aufgabe mussten sie für die bestehende Reaktionsapparatur die Herstellung von Calciumcarbonat planen und praktisch durchführen. Anschließend dokumentierten sie den Prozess und bestimmten die Trockenmasse des Reaktionsproduktes. In der zweiten Aufgabe mussten sie einen Bypass für ein vermeintlich leckgeschlagenes Rohrleitungssystem legen und eine Dichtheitsprüfung durchführen. Das für den Beruf erforderliche Fachwissen wiesen sie in begleitenden Fach- und Reflexionsgesprächen nach.

Am Ende des jeweiligen Tages konnte die IHK Halle-Dessau Herrn Löber und Herrn Rabe zur Feststellung der vollständigen Vergleichbarkeit ihrer beruflichen Kompetenzen mit dem Referenzberuf Chemikant gratulieren. Ebenso wie die beiden Teilnehmer freute sich auch die Kammer über den erfolgreichen Abschluss ihrer ersten hoheitlichen Validierungsverfahren: „Das Validierungsverfahren leistet einen positiven Beitrag zur Fachkräftesicherung, indem es – wie in diesem Fall – zwei erfahrenen Praktikern neue berufliche Perspektiven durch die formale Anerkennung ihrer Kompetenzen eröffnet.“

Auch die Bilanz des Feststellungstandems fiel positiv aus:

„Das Validierungsverfahren ist eine wirklich gute Sache für Berufserfahrene ohne Berufsabschluss. Auch wenn es am Anfang viel Arbeit war, so hat uns die Arbeit im Feststellungstandem auch Spaß gemacht. Wir konnten selbst einiges mitnehmen und sind bei den nächsten Verfahren gern wieder dabei.“

3. Stimmen aus der Praxis: Arbeitgeber

Qualifizierte und motivierte Fachkräfte sind das Fundament erfolgreicher Unternehmen. In der heutigen Arbeitswelt bringen aber auch immer mehr Beschäftigte ihre umfangreichen beruflichen Kompetenzen ein, ohne einen entsprechenden Berufsabschluss zu besitzen. Das Validierungsverfahren bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Fähigkeiten ihrer Beschäftigten offiziell feststellen und bescheinigen zu lassen. Davon profitieren beide Seiten: Mitarbeitende erfahren Wertschätzung für ihre langjährige geleistete Arbeit und erhalten einen offiziellen Nachweis über ihre berufliche Handlungsfähigkeit. Gleichzeitig gewinnen Betriebe mehr Transparenz über die vorhandenen Kompetenzen, stärken die Bindung ihrer Fachkräfte und positionieren sich als attraktive Arbeitgeber. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist das Validierungsverfahren ein wichtiger Baustein, um vorhandene Potenziale sichtbar zu machen und langfristig für den Betrieb zu sichern.

Eine echte Win-win-Situation

Dass der eigene Betrieb immer nur so gut ist wie seine Belegschaft, betont auch die Geschäftsführung der Elektrobetrieb JAKOB DUNKEL GmbH in Koblenz. Felix Altwasser sieht im Validierungsverfahren ein starkes Instrument zur Mitarbeiterbindung und Fachkräftesicherung:

"Ich sehe das Validierungsverfahren als klassische Win-win-Situation. Arbeitnehmer erhalten die Möglichkeit, ihre bereits erworbenen beruflichen Kompetenzen offiziell anerkennen zu lassen. Dadurch eröffnen sich ihnen neue berufliche Perspektiven, sie können ihre Qualifikation nachweisen und sind nicht mehr ausschließlich als Hilfsarbeiter tätig.

Auch für die Betriebe ergeben sich erhebliche Vorteile. Durch die Voraussetzung einer mindestens fünfjährigen berufsbezogenen Tätigkeit bringen die Teilnehmenden bereits umfangreiche praktische Erfahrung und ein gewisses Maß an Fachwissen mit. Unternehmen gewinnen somit qualifizierte und erfahrene Fachkräfte.

Das Validierungsverfahren stärkt somit gleichermaßen die beruflichen Chancen der Arbeitnehmer und unterstützt die Betriebe dabei, dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzuwirken.”

Wertschätzung, die ankommt

Besonders für langjährige Mitarbeitende ohne berufliche Ausbildung, die familiäre Verpflichtungen haben, bietet das Verfahren eine sehr gute Möglichkeit für ein berufliches Fortkommen. Diese Erfahrung hat auch Annika Helmer, Betriebsleiterin von KFZ Helmer in Urmitz am Rhein, gemacht:

“Unser Mitarbeiter hat schon lange den Wunsch geäußert, einen offiziellen Nachweis über das zu erhalten, was er sich über viele Jahre in seinem Beruf erarbeitet hat. Für uns war schnell klar, dass seine praktischen Fähigkeiten und seine Erfahrung für sich sprechen. Deshalb haben wir uns bei der Handwerkskammer Koblenz informiert, welche Möglichkeiten es gibt.

Das Validierungsverfahren war für ihn die perfekte Lösung. Als Familienvater und erfahrener Kfz-Mechatroniker wäre eine Ausbildung keine realistische Option gewesen.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass es mit dem Validierungsverfahren einen Weg gibt, seine beruflichen Kompetenzen offiziell anerkennen zu lassen. Uns war auch direkt klar, dass wir die Gebühren für die Weiterbildung in der Hochvolttechnik sowie die Verfahrensgebühren komplett übernehmen. Von Anfang an haben wir uns bei unserer Ansprechpartnerin der Kammer sehr gut aufgehoben gefühlt. Sie hat uns kompetent beraten, alle Fragen beantwortet und uns durch den gesamten Prozess begleitet. Dadurch konnten wir unseren Mitarbeiter sogar noch kurzfristig zum Verfahren anmelden.

Dass er die Feststellung mit Bravour bestanden hat, hat uns ehrlich gesagt nicht überrascht, wir wussten, was er kann. Trotzdem sind wir unglaublich stolz auf ihn. Es ist schön zu sehen, dass seine langjährige Erfahrung nun auch offiziell anerkannt wurde. Das hat er sich wirklich verdient.”

Wege zur Betriebsnachfolge ebnen

Wie die Praxis zeigt, sichert das Verfahren nicht nur aktuelles Fachwissen, sondern ebnet auch Wege für die Zukunft des Betriebs. Enrico Hourle, Arbeitgeber im Bereich Hochbauarbeiten in Odernheim am Glan, beantwortet die Frage, wieso er die Kosten für die Teilnahmen am Validierungsverfahren übernimmt, wie folgt:

“Wir möchten unseren Mitarbeiter bei dem Validierungsverfahren unterstützen, damit er die vollständige Vergleichbarkeit erreicht. Mit dem Zeugnis, das die vollständige Vergleichbarkeit bescheinigt, kann er die Meisterprüfungsvorbereitung besuchen, um seinen Meisterbrief zu erhalten. Unser Ziel ist es, dass er unseren Betrieb übernimmt.”

Chancen für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger

Nicht nur im Handwerk, sondern auch im Bereich der Industrie- und Handelskammern (IHK) erweist sich das Verfahren als Erfolgsmodell. Ein Arbeitgeber eines Maschinenbauunternehmens aus dem Bezirk der IHK für München und Oberbayern, berichtet von seinen Erfahrungen mit engagierten Quereinsteigern:

“Für die Mitarbeiter ist es natürlich eine tolle Möglichkeit einen offiziellen Nachweis über ihre beruflichen Kompetenzen zu erlangen. Viele hatten nicht das Glück der Ausbildung oder wollten sich im Alter verändern aber dennoch nicht mit der Ausbildung von vorn starten. Geht ja auch für viele gar nicht, denn Sie müssen eine Familie ernähren und können es sich nicht leisten, ihr Gehalt auf die Ausbildungsvergütung zu reduzieren. Mit diesem Verfahren werden die Leute unterstützt und gefördert, die wirklich wollen, und das ist prima. Wir haben unserem Mitarbeiter das Verfahren ermöglicht und ihn hierbei unterstützt, da es sein Wunsch war. Er kam als Quereinsteiger zu uns, hat viel gelernt und ist jetzt einer unserer besten Mitarbeiter. Das, was er gelernt hat, wollte er nun auch mit einem Zeugnis belegt haben und hierbei haben wir ihn selbstverständlich auch unterstützt.”

Potenziale im Blick behalten und langfristig sichern

Auch in den grünen Berufen hilft das Verfahren dabei, praxiserprobte Fähigkeiten im Team sichtbar zu machen. Michael Reiffenschneider, Geschäftsführer der Reiffenschneider Garten & Landschaftsbau GmbH & Co. KG, fasst den Mehrwert für seinen Betrieb so zusammen:

„In unserem Unternehmen erleben wir täglich, wie viel Wissen und Können sich Mitarbeitende über Jahre in der Praxis aneignen. Das Validierungsverfahren bietet die Möglichkeit, diese Kompetenzen offiziell anzuerkennen. Das schafft Wertschätzung, motiviert die Beschäftigten und gibt uns als Arbeitgeber mehr Transparenz über vorhandene Qualifikationen. Gerade angesichts des Fachkräftemangels ist das ein wichtiger Baustein, um Potenziale besser zu nutzen und langfristig Fachkräfte zu sichern.“

4. Häufige Fragen zum Validierungsverfahren

Was kostet ein Validierungsverfahren? 

Das Validierungsverfahren trägt eines seiner wesentlichen Merkmale schon in seiner Bezeichnung: „Feststellung der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit.“ Ein individuelles Verfahren, das bedeutet auch, dass die Kosten je nach Umfang, Komplexität und Referenzberuf variieren können. 

Für die Durchführung des Validierungsverfahrens erhebt die Kammer/zuständige Stelle Gebühren. Die Höhe der Gebühren sowie der Zeitpunkt ihrer Erhebung richten sich dabei nach der Gebührenordnung der jeweiligen Kammer/zuständigen Stelle. Dort ist auch festgelegt, ob die Gebühren getrennt in mehreren oder in einem abschließenden Gebührenbescheid erhoben werden. Die jeweilige Gebührenordnung finden Sie auf der Website der Kammer/zuständigen Stelle.

Zusätzlich zu den Gebühren können weitere Kosten (Auslagen) entstehen, die auch von der teilnehmenden Person zu tragen sind. Typische Auslagen sind z. B. Raummieten, Verbrauchsmaterialien wie Werkstoffe auf der Baustelle oder in der Werkstatt und Lebensmittel in der Gastronomie.

Um eine Einschätzung über die Kosten eines konkreten Verfahrens zu erhalten, ist es deshalb empfehlenswert, sich von der zuständigen Kammer kostenlos beraten zu lassen. Letztlich werden durch die Beratung auch unnötige Kosten wie Stornierungskosten vermieden, die entstehen können, wenn ein Antrag nach der Zulassung zurückgezogen wird.

Wie lange dauert ein Validierungsverfahren?

Die Dauer des Validierungsverfahrens variiert je nach individuellem Fall. Folgende Faktoren können Einfluss auf die Gesamtdauer des Validierungsverfahrens haben:

  • die internen Kapazitäten und Bearbeitungszeiten der zuständigen Kammer,

  • die Verfügbarkeit eines Feststellungstandems,

  • die Verfügbarkeit der erforderlichen Räumlichkeiten zur Durchführung der Feststellung,

  • der Umfang und die inhaltliche Ausgestaltung der Feststellung.

Wie lange die eigentliche Feststellung dauert, hängt vom Referenzberuf, dem Feststellungsumfang sowie den eingesetzten Feststellungsinstrumenten ab. In einigen Berufen kann die Feststellung an einem Tag abgeschlossen werden, in anderen Berufen können mehrere Tage erforderlich sein.

Auch hier lohnt es sich, die kostenlose Beratung bei der Kammer/zuständigen Stelle in Anspruch zu nehmen, um die ungefähre Dauer für ein konkretes Verfahren zu erfahren.